seitdem der mensch zum himmel hoch blickt, versucht er, in den sternen zu lesen…..was liegt also näher, als dass ein literatur-und kulturfestival wie die sprechtage die sterne-im spannungsfels zwischen mythologie, wissenschaft, science fiction und poesie-zu seinem thema macht?
es gibt sterne, die seit 2000 jahren erloschen sind, und deren licht wir noch erhalten.
wenn man daran denkt, ist alles in ordnung. (georges clemenceau, zitiert nach gottfried benn)
Begrüßung
Impulsreferate:
Hannelore Traugott
Die Kunst des Schauens
Über Leit- und Stolpersterne
Alexander von Schlieffen
Im Kreis herum oder gerade aus?
Über die Paradoxie des Zeitempfindens in der Astrologie
Peter Fraiss
Die klügsten Argumente gegen die Astrologie
Pause
Podiumsdiskussion
mit den drei Astrologen sprechen
Xenia Hausner
Peter Huemer
Peter Patzak
Moderation: Miguel Herz-Kestranek
Pause:
dann vom Sprechen über Sternstunden zum Erleben einer Sternstunde
Wieder etwas, was Sie hören müssen, um es zu glauben!
H.C. Artmanns
“Dracula, Dracula”
mit
Erwin Steinhauer
Georg Graf und Peter Rosmanith
Blasse Gestalten, Särge, Käuzchenrufe: H.C. Artmann spielt mit abgegriffenen Genres und wohlbekannten Sujets und treibt das Klischee mit dem Klischee selber aus.
“Dracula, Dracula”, erstmals erschienen 1966, wird gelesen von
Erwin Steinhauer. Die von Georg Graf und Peter Rosmanith komponierte,
und auf zahlreichen Perkussions- und Blasinstrumenten interpretierte Musik, bezieht ihre Einflüsse aus der osteuropäischen Volksmusik, dem Jazz, Ambient- und der Minimalmusik.
Aus Sprache und Musik entsteht eine Symphonie des Grauens.
Bitte bringen Sie etwas Knoblauch mit!
anschließend Fest mit Buffet

